Ba-ta-clan

Bouffonerie von Jacques Offenbach (1855)

  • Vier Sänger (Sopran, zwei Tenöre, Bass)
  • Dauer: 40 Minuten, kann in zwei Teilen aufgeführt werden.
  • Es wird auf Französisch gesungen, der Inhalt wird von einer Erzählerin erläutert.

Synopsis

Die Opern-Parodie spielt am chinesischen Hofe. Der Chef der Palastwache, Ko-ko-ri-ko, hat eine Verschwörung gegen den Kaiser angezettelt. Er hat zwei Anhänger: Die Concubine Fe-anich-ton und den Koch Ke-ki-ka-ko. Die beiden entdecken inzwischen zufällig, daß sie gar nicht Chinesen, sondern Franzosen sind. Sie entschließen sich zur Flucht aus China, um in ihre Heimat zurück zu kehren. Ko-ko-ri-ko erwischt sie dabei und schleppt sie aus Rache vor den Kaiser. Da stellt sich überaschend heraus, daß auch dieser Franzose ist: Er ist ein Schauspieler, der nach dem plötzlichen Tod des echten Kaisers auf Geheiß der Minister den Thron bestiegen hat. Der Leibwächter bedroht nun alle drei, bis er zugibt , daß auch er selber Franzose ist. Unter der Bedingung, daß nun er den Tron bekommt, entlässt er die drei in die Freiheit.

Die Künstler

  • Der Kaiser van China (Tenor) Urs Bühler
  • Fe-anich-ton (Sopran) Caroline Erkelens
  • Ke-ki-ka-ko (Tenor) Leo van der Plas/Jan van Manen
  • Ko-ko-ri-ko (Bass-Bariton) Menno van Slooten
  • Pianist: Gilbert den Broeder
  • Regie: Claudia Christern
  • Dirigent: Quentin Clare