Kaffee Kantate

Kantate von Johann Sebastian Bach (1732).

Diese Kantate hat Johann Sebastian Bach geschrieben in der Zeit der Verbreitung des Kaffeetrinkens in Europa. Die meisten Kaffeehehäuser gab es in Wien, wo die Gewohnheit während der Türkenkriege eingeführt worden war. Der Kaffeegenuß wurde in kürzester Zeit in ganz Europa in einem solchen Ausmaße beliebt, daß die Autoritäten sich Sorgen machten. In Bachs Zeit öffneten die ersten Kaffehäuser in Leipzig ihre Türen. Er selbt war ein eifriger Kaffetrinker und ließ die Kaffeekantate in seinem Stammcafé aufführen.

  • Drei Sänger (Sopran, Bariton, Tenor)
  • Dauer: 25 Minuten. .
  • Gesungen auf Deutsch

Synopsis

Lieschen trinkt nach Meinung ihres Vaters zuviel Kaffee. Er versucht sie davon abzubringen mit Verboten und Versprechungen, aber nichts hilft. Jeden Tag geht sie in die Konditorei, aber nicht wegen dem Kuchen! Schließlich fällt es dem Vater ein ihr einen Ehemann zu suchen, unter der Bedingung, daß sie den Kaffee stehen lässt. Dieser Tausch gefällt ihr. Aber er hat nicht mir ihrer Klugheit gerechnet: sie verlobt sich einfach mit dem Ober des Kaffeehauses!

Die Künstler

  • Lieschen (sopran) Pauline Graham
  • Vader Schlendrian (bass-bariton) Wiebe-Pier Cnossen
  • Ober (tenor) Jan van Manen/Willem Aless
  • Regie: Claudia Christern
  • Pianist: Wilko Jordens/Ron Greidanus
  • Dirigent: Benoît Debrock